Titanlegierungen

Titanlegierungen werden dort verwendet, wo die Festigkeitseigenschaften der unlegierten Titanqualitäten nicht ausreichen.

Aufgrund ihres im Vergleich zu Stahl hohen Verhältnisses von Festigkeit zu spezifischem Gewicht ermöglichen Titanlegierungen beträchtliche Gewichtseinsparungen (z.B. in der Luft- und Raumfahrt). Außerdem erlauben sie beachtliche Leistungssteigerungen bei Komponenten des Maschinenbaus, die großen Beschleunigungskräften ausgesetzt sind.

Die Titanlegierungen werden nach ihrem Gefügezustand bei Raumtemperatur in drei Gruppen unterteilt. Man unterscheidet:

  • α-Legierungen, bei denen das Gefüge bei Raumtemperatur aus hexagonalen α-Mischkristallen besteht,
  • (α+β)-Legierungen, bei denen die hohen Temperaturen beständige, kubisch-raumzentrierte β-Phase teilweise bis Raumtemperatur stabilisiert ist, und
  • β- Legierungen.

Das Umwandlungsverhalten und damit der Gefügezustand der einzelnen Titanlegierungen wird durch die verschiedenen Legierungszusätze beeinflusst.

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Anwendungsbeispiele

Typische Anwendungsgebiete für korrosionsbeständige Legierungen sind zum Beispiel:


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