
Nachdem ich meine allgemeine Hochschulreife am Wirtschaftsgymnasium in Iserlohn erlangt hatte, war mir bereits klar, dass ich eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren wollte. Bei einem Besuch des „Schüler-Symposiums“ in Iserlohn wurde ich auf den Messe-stand der Outokumpu VDM GmbH aufmerksam. Ein Mitarbeiter, selbst Auszubildender, erläuterte mir Details über die Ausbildung zum Industriekaufmann. Seine persönlichen Erfahrungen und die Informationen über das Berufsbild des Industriekaufmanns, haben mich so angesprochen, dass ich mich bei der Outokumpu VDM beworben habe. Daraufhin wurde ich zunächst zum Einstellungstest und dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum 1. August 2008 konnte ich schließlich meine Ausbildung beginnen.
Der Beginn meiner Ausbildung hätte schöner und besser nicht laufen können.
Alle neuen Azubis, zwei Betreuer aus dem 3. Lehrjahr und die Ausbilder verbrachten zusammen fünf Einführungstage in der Jugendherberge an der Sorpetalsperre. Neben der Besprechung von vielen Unternehmensinformationen, sowie den Werksbesichtigungen der VDM-Standorte in Werdohl, Altena und Unna, hatten wir viel Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen und besser kennen zu lernen.
In der Woche darauf begann für mich die eigentliche Ausbildung, mit meinem ersten Abteilungseinsatz in der EDV. Von diesem Punkt an habe ich das Gefühl, die Zeit wäre an mir vorbei geflogen, denn jetzt bin ich im dritten Lehrjahr und habe – bis auf zwei – bereits alle Abteilungen durchlaufen.
Durch den Abteilungswechsel, ca. alle zwei bis drei Monate, konnte ich ein sehr großes Spektrum an Wissen und Erfahrungen von der Beschaffung und der Materialwirtschaft über das Personalwesen und dem Vertrieb bis hin zur Arbeitsorganisation und -vorbereitung sammeln und somit meinem Ausbildungsziel immer ein Stückchen näher rücken. So lernte ich von Woche zu Woche die Abteilungen und das Unternehmen besser kennen.
Neben der „praktischen“ Ausbildung im Betrieb, war und ist auch der berufsschulische Blockunterricht obligatorisch, in dem das theoretische Wissen vermittelt wird. Anhand der gesammelten Erfahrungen im Betrieb, konnte man das in der Schule vermittelte Wissen sehr gut mit den betrieblichen Arbeitsabläufen verbinden und das Lernen fiel einem umso leichter.
Im zweiten Schulblock gewann ich mit meiner Berufsschulklasse ein Projekt der KJU-Iserlohn (Kreisverbände der Wirtschaftsjunioren), bei dem alle Teilnehmergruppen ein fiktives Unternehmen gründen und für die Neugründungen einen Businessplan entwerfen sollten. Der beste Businessplan, mit der innovativsten Idee wurde mit 400,00 € ausgezeichnet.
Bei Outokumpu wird ebenfalls jedes Jahr ein virtuelles Planspiel (TopSim) für die Auszubildenden des Konzerns angeboten. Dieses Spiel simuliert praxisnah den Wettbewerb konkurrierender Unternehmen über mehrere Wirtschaftsperioden. Dem Sieger winkt eine Geldprämie.
Die Ausbildung bei der Outokumpu VDM GmbH hat mir bislang sehr gut gefallen, so dass ich denke, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Ich sehe diese Ausbildung auf jeden Fall als Chance, mich zu beweisen und die Weichen für eine positive berufliche Zukunft zu stellen.
Ende 2011 wurde ich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Personalbetreuer übernommen.